VfB Friedberg empfängt SC Dortelweil

VfB Friedberg empfängt Dortelweil

(ub) Ging’s ums Toreschießen, präsentierten sich die Teams der Gruppenliga Frankfurt-West zur Saisoneröffnung in bester Laune, denn 29 Treffer in sieben Fußball-Begegnungen (durchschnittlich mehr als vier Tore je Spiel) waren gewiss nicht von schlechten Eltern. Spieltag Nummer zwei bietet vier Duelle mit Derby-Charakter: Drei im Frankfurter Raum sowie eins in der Wetterau, nämlich auf dem Friedberger Burgfeld die Gruppenliga-Heimspielpremiere des VfB Friedberg gegen den SC Dortelweil.

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Das Sturmduo des VfB Friedberg hat auch in der Gruppenliga nichts von seiner Torgefahr eingebüßt. Dies stellten Salih Yasaroglu und Waldemar Patzwald (r.), die hier mit Jasmin Emrovic (l.) jubeln, schon am letzten Wochenende am Fauerbacher Elachfeld klar. (Foto: Jaux)

© Timo Jaux

Apropos SC Dortelweil: Ob den Bad Vilbeler Vorstädtern die Punkte aus der Partie gegen Sandzak Frankfurt zugesprochen werden, oder ob das am vergangenen Sonntag von Sandzak abgesagte Duell neu angesetzt werden muss, soll das Regionalsportgericht unter dem Vorsitz von Rolf Heller entscheiden. Aufsteiger TSV Bad Nauheim und der FCO Fauerbach hegen andere Absichten, nämlich beim Auswärtsdebüt in Neu-Anspach Gruppenliga-Tauglichkeit zu demonstrieren (Türkischer SV) sowie zu Hause gegen Ober-Erlenbach nach einer nicht so tollen Start-Vorstellung auf die zu Erfolgsspur wechseln (FCO).

VfB Friedberg – SC Dortelweil (Sonntag, 15 Uhr) : Bezüglich der personellen Ausstattung, über die beide am Sonntag verfügen, könnte man Friedbergs Trainer Jürgen Ohl und Dortelweils Coach Markus Beierle glatt als Leidensgenossen bezeichnen. Ausfälle über Ausfälle zwingen die sportlich Verantwortlichen zu ungewohnten Maßnahmen, wobei Jürgen Ohl über einen kleinen, aber feinen Vorteil verfügt: Letzte Woche, vor dem Lokalderby beim FCO Fauerbach, sah es für ihn keinen Deut besser aus – dennoch holte die Burgfeldelf beim 2:2-Remis einen Zähler, mit dem insgeheim niemand gerechnet hatte. »Und was gegen Fauerbach möglich war, könnte mit ein wenig Glück auch gegen die Dortelweiler machbar sein«, erklärt der VfB-Übungsleiter selbstbewusst. Änderungen würden sich keine anbieten: »Timo Dechert, Sebastian Becker und Sven-Martin Kunze sind zwar aus dem Urlaub zurück, haben jedoch Trainingsrückstand«.

Auf Dortelweiler Seite plagen Coach Beierle vor allem im Defensivbereich erhebliche Sorgen: »Patrick Eiwanger und Nando Pröckl, die hinten eigentlich gesetzt sind, haben sich in den Urlaub verabschiedet. Insgesamt sind es jetzt acht Leute, die mir fehlen.« Hoffnung bestünde in zwei Fällen: »Tim Stahl und Felix Brinkert stehen eventuell für einen zeitlich begrenzten Einsatz zur Disposition.«

VfB Friedberg: Kaestle, Haase, Rack, Strothmann, Kögler, Fedler, Jasko Emrovic, Schäfer, Krank, Patzwald, Yasaroglu, Clement, Schmidt, Maouche.

SC Dortelweil: Dumann (Dittmar), Arnold, Dogot, Brinkert (?), Göktas, Assheuer, Müller, Bittner, Cholewa, Ljujic, Vancura, Zegai, Stahl (?).

Quelle: Wetterauer Zeitung

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